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Grillen und Feuermachen im Garten: Was ist erlaubt?

Leckeres Grillfleisch, warmes Stockbrot und dazu ein kühles Bier: Das gehört zum Sommer einfach dazu. Aber einfach ein Feuer entfachen oder losgrillen geht in Deutschland nicht: Sowohl für das Grillen als auch für das Lagerfeuer gibt es Regelungen, die von Gemeinden bzw. dem Vermieter festgelegt werden.

Rund ums Grillen

Grundsätzlich ist das Grillen erlaubt – es sei denn, in Ihrem Mietvertrag und Ihrer Hausordnung wird das Grillen explizit verboten. Das darf der Vermieter auch, denn dabei geht es um die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Hausbewohner.

Auch wenn das Grillen auf Ihrem Balkon oder Ihrer Terrasse nicht verboten ist, sollten Sie Rücksicht auf Ihre Nachbarn nehmen: Grillen Sie nur gelegentlich und beachten Sie dabei die Ruhezeiten.

Beim Grillverbot geht es nicht um den Geruch, sondern um den Rauch: Er wirkt sich auf die Wohnqualität Ihrer Nachbarn aus. Um extreme Rauchbildung zu vermeiden, nutzen Sie einen Elektro- oder einen Gasgrill.

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Rund ums Lagerfeuer

Das Lagerfeuer unterliegt deutlich strengeren Regelungen. Diese werden von der jeweiligen Gemeinde festgelegt.

So gestalten Sie Ihre Feuerstelle sicher

  • Es muss ein Abstand von ca. 30 Metern zu Gebäuden eingehalten werden.
  • Achten Sie darauf, dass die Feuerstelle befestigt ist, damit keine Glut und kein Brennmaterial durch den Wind weggeweht werden kann. Bauen Sie zu diesem Zweck eine Begrenzung aus Steinen oder Sand.
  • Sie müssen Löschmittel bereithalten.
  • Sie dürfen ausschließlich naturbelassenes, stückiges Holz in lufttrockenem Zustand verwenden.
  • Rauchentwicklung und Funkenflug gilt es zu vermeiden. Ansonsten muss das Feuer unverzüglich gelöscht werden.
  • Lassen Sie die Feuerstelle nie unbeaufsichtigt. Bis zum endgültigen Erlöschen müssen mindestens zwei Personen, davon mindestens ein Erwachsener, die Brandstelle bewachen.

Nicht alles darf verbrannt werden!

Möchten Sie Gartenabfall verbrennen, wie z. B. Äste oder Laub, müssen Sie das mit den örtlichen Behörden klären. Wenden Sie sich dazu an das Ordnungsamt, die Polizeibehörden oder die Feuerwehr im Kreis Steinfurt. An diesen Anlaufstellen bekommen Sie die benötigten Informationen zum Verbrennen von Abfällen. Die Genehmigung wird vom zuständigen Ordnungsamt ausgestellt.

Für Ihr Lagerfeuer dürfen Sie ausschließlich naturbelassenes, stückiges Holz in lufttrockenem Zustand verwenden: Es besitzt die passende Brennqualität und vermeidet die Entstehung unnötigen Qualms. Verbrennen Sie dagegen lack- oder leimbehandelte Materialen, kann der Qualm sogar giftig sein.

Brennholz im Kreis Steinfurt

Das Brennholz bekommen Sie im Kreis Steinfurt bei den örtlichen Holzhändlern. Wir haben für Sie eine Liste zusammengestellt. Sie hat keinen Vollständigkeitsanspruch und es handelt sich dabei um keine Empfehlung.

Ebenfalls führen zahlreiche Baumärkte im Kreis Steinfurt Brennholz im Sortiment.

Häufige Fragen

Nein, das Verbrennen von Haushaltsabfällen ist deutschlandweit untersagt.

Ja, der Vermieter kann Ihnen das Grillen durchaus untersagen. Lesen Sie hier nach, was durch eine Hausordnung verboten werden kann – und was nicht.

Die Informationen bekommen Sie bei den örtlichen Behörden im Kreis Steinfurt: dem Ordnungsamt, den Polizeibehörden oder der Feuerwehr.

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